|
KLAGE
LETZTE
WORTE
URWORTE
|
|
|
Gottfried
August Bürger
(* 31.12.1747 Molmersweide/ Harz, 8.6. 1794
Göttingen)
Der Dichter des Sturm und Drang war mit Hölty und
Voß befreundet und hatte Verbindung zu den Mitgliedern
des »Göttinger Hain«.
Seine Kunstballaden, z.B. Der wilde Jäger, Das Lied
vom braven Mann und die bekannte Lenore, stellten in der
damaligen Zeit eine literarische Neuerung dar. Die Molly-Lieder,
die er über seine von ihm leidenschaftlich geliebte
zweite Frau schrieb, sind ein Bekenntnis seiner sinnlichen
Besessenheit.
Bürger übersetzte und erweiterte auch die Münchhausen-Erzählungen
von R. E. Raspe (1786). Schiller tadelte in seiner klassischen
Phase Bürgers allzu subjektive Dichtung.
Vertonte Gedichte:
Schwanenlied
|
|

|
DICHTER
| Benn,
Gottfried |
| Bürger,
Gottfried August |
| Droste-Hülshoff,
Annette von |
| Eichendorff,
Joseph Freiherr von |
| Goethe,
Johann Wolfgang von |
| Goll,
Yvan |
| Gryphius,
Andreas |
| Haushofer,
Albrecht |
Hebbel,
Christian
Friedrich |
| Heine,
Heinrich |
| Hesse,
Hermann |
| Heym,
Georg |
| Lasker-Schüler,
Else |
| Nietzsche,
Friedrich |
| Schiller,
Johann Christoph Friedrich |
| Stadtler,
Ernst Maria Friedrich |
| Storm,
Theodor |
| Trakl,
Georg |
| Werfel.
Franz |
|
|