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25.02.2006
Stay Wild Rock den Kaspar Karneval einmal
anders
Am
Karnevalssamstag, den 25.02.06 war die Leichenwetter Konzertpause
endlich zuende. Anstatt, wie viele andere, Karneval zu
feiern, zogen wir es lieber vor zusammen mit den Wetteranen
das Konzertjahr 2006 einzuläuten. Als Location hierfür
wurde das Iserlohner Stay Wild ausgewählt. Zusammen
mit den Bands Perfect Symmertry und den Soul Cages bestritten
die Jungs von Leichenwetter das Rock den Kaspar-Festival.
Als der Laden um 20 Uhr seine Pforten öffnete warteten
schon viele musikbegeisterte Menschen auf den Einlass.
Man merkte schnell, dass sehr viele Fans von Perfect Symmetry
gekommen waren. Aber man sah auch sehr viele Leichenwetter
T-Shirts herumlaufen. Schnell füllte sich der sehr
gemütliche Club. Die Einrichtung war dem Namen sehr
angepasst und somit recht wild gestaltet. Somit fand man
viele Afrikanische Tierskulpturen und die Sitzgelegenheiten
waren mit Tierfellen usw. bezogen. Es herrschte auf jeden
Fall eine sehr gemütliche Atmosphäre. Während
man auf den Beginn der Show wartete, genoss man in der
ersten Stunde die Happy Hour und plauschte mit anwesenden
Fans und Mitglieder der Band.
Um
ca. 21:30 hatte das Warten endlich ein Ende. Die ersten
Klänge des bekannten Leichenwetter Intros erschallen
und die Fackeln brannten wie gewohnt an den äußeren
Ecken der kleinen, aber doch übersichtlichen Bühne.
Nach und nach betraten die Bandmitglieder die Bühne.
Hierbei fielen schon zwei Änderungen auf. Rudiator
hatte einen düsteren Kapuzenumhang um und RaweN trug
eine neue, an Michael Myers erinnernde, Maske. Beides
trug auf jeden Fall zu einem düsteren Erscheinen
bei. Als nun auch endlich Sänger Numen seinen Platz
eingenommen hatte erkannten die Fans auch an ihm eine
Veränderung. Der berüchtigte Flokatimantel war
verschwunden. Ausserdem trug Numen auch keinen Rock mehr.
Sein neues Outfit bestand aus einer neuen Hose und einem
langärmligen Oberteil. Mit diesen Veränderung
konnte die Show nun beginnen. Gleich zu Beginn starteten
die Jungs mit einer ziemlichen Spielfreude. Man merkte
das gesamte Konzert über, wie gut es den Wetteranen
tat, endlich wieder rocken zu dürfen. Und dies taten
sie auch. Sie spielten zwar das allseits bekannte Set
herunter, zeigten aber eine wirklich perfekte Show. Der
Sound war ehrlich total super abgemischt und man konnte
die Show total geniessen. Da machte es auch gar nichts,
dass Numen den einen oder anderen Fehler in die Ansagen
einbaute. Das ganze wurde mit Spaß überspielt.
Gerade Cpt. Loft hatte sichtlich Spaß mit dem Sänger
zu interagieren. So gab es z.B. einen Tritt in den Hintern
für einen Versprecher. Das Publikum nahm solche Späße
wohlwollend auf und der Funke der guten Laune sprang auf
jeden Fall über. Die ca. 180 anwesenden Besucher
genossen die gesamte Show, sangen lauthals mit und applaudierten
nach jedem einzelnen Song. Bei dem Publikumslieblingssong
den Schlesischen Webern gab es kaum noch ein
Halten. Laut gröhlten viele Fans die Deutschland
Deutschland Rufe mit und sagen den Refrain mit.
Beim Gesang der Geister über den Wassern
konnten wir wieder eine nette Soloaktion von Cpt. Loft
und Dawe bei dem längeren Instrumentalpart des Songs
geniessen.
Im Zugabepart gab es dann eine Überraschung für
die Fans. Leichenwetter spielte einen neuen Song vom kommenden
Album. Dieser Song Allerseelen hob sich soundmäßig
schon von den anderen Songs ab. Auf jeden Fall bewiess
dieses Lied ziemliche Power. Meiner Meinung nach kann
hieraus ein Song zum Anheizen des Publikums werden. Er
besitzt auf jeden Fall Mitklatschcharakter. Die Jungs
beendeten dieses klasse Konzert dann mit dem Song Dort
und hier
Unter frenetischem Beifall und weiteren Zugaberufen verliessen
sie dann letztendlich die Bühne. Die Reaktionen der
Zuschauer auf das Konzert waren auf jeden Fall schlichtweg
positiv. Leichenwetter hat an diesem Abend auf jeden Fall
noch ein paar neue Fans hinzugewonnen.
Nach
ihrem Auftritt folgten dann die beiden weiteren Bands,
die die Menge auch noch mit solidem Sound begeisterten.
Letztendlich war es auf jeden Fall ein sehr schöner
Abend und ein gelungener Einstieg in das Leichenwetter
Konzertjahr 2006. Auf die kommenden Konzerte kann man
sich wirklich schon freuen.
Setlist:
Intro
(Ecce Homo)
Feuerharfe
Verführer
Nur dich
Im Nebel
Mondnacht
Letzte Worte
Mutter
Grenzen der Menschheit
Die schlesischen Weber
Gesang der Geister über den Wassern
Traurigkeit
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Allerseelen
Dort und hier
by
Captain Crash
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